Dynamische Rivalen

Streit am Meer

Am frühen Morgen rauschten die Wellen über den Strand. Im Sand zwischen Algen entdeckte eine Möwe ein Stück Futter und flog sofort darauf zu.

Doch gerade als sie danach schnappen wollte, kam ein Austernfischer herbeigelaufen. Mit seinem langen, roten Schnabel stellte er sich vor die Möwe.

„Das gehört mir!“, schien er zu rufen.

Die Möwe kreischte laut und breitete drohend ihre Flügel aus. Der Austernfischer wich keinen Schritt zurück. Plötzlich stürzte die Möwe nach vorne, und der Austernfischer hackte mit seinem Schnabel nach ihr.

Keiner wollte aufgeben.


Meine Nordsee, wild und weit,
du trägst den Wind durch Raum und Zeit.
Die Wellen rauschen, Möwen ziehn,
am Horizont die Wolken fliehn,
mein Herz bleibt bei dir – immer hier.



Ein Gemälde zum Aufwachen: Die Weser erleben

Sehr schön – und irgendwie still.

Morgens aufzuwachen, die Vorhänge zu öffnen und direkt auf die Weser zu schauen, hat etwas Besonderes: das ruhige Wasser, vielleicht leichter Nebel über dem Fluss, das erste warme Licht und Boote, die langsam vorbeiziehen. Man muss eigentlich gar nichts tun – nur kurz dastehen und schauen.

Es ist diese Art von Luxus, die weniger mit Geld zu tun hat als mit einem schönen Blick und dem Gefühl, angekommen zu sein.

Und an einem sonnigen Morgen kann der Blick auf die Weser wirklich so wirken, als hätte man ein Gemälde direkt vor dem Bett.


Die laute Welt bleibt fern, vergangen,
kein Lärm bricht dieses tiefe Glück,
ein feines, raumloses Verlangen
bringt mich zu mir selbst zurück.