Vom Meer verlassen…



Die alten Schiffsplanken lagen still unter einer dicken Schicht aus Staub. Zwischen den verwitterten Brettern hatten sich längst vergessene Blätter gesammelt, trocken und zerbrechlich wie Erinnerungen.

Einst war dieses Holz Teil eines Schiffes. Es trug Menschen über das Wasser, spürte den Wind und hörte das Rufen der Möwen. Doch irgendwann endete die Reise. Das Schiff blieb zurück, und mit den Jahren nahm sich die Natur langsam zurück, was ihr einst genommen worden war.

Nun erzählen die Risse im Holz und die verblassten Spuren ihre eigene Geschichte. Eine Geschichte von Meer, Wind und Zeit.

Vielleicht ist Verfall nicht nur ein Ende.

Vielleicht ist er auch eine leise Erinnerung daran, dass alles seine Spuren hinterlässt – selbst Dinge, die längst vergessen scheinen.

Und so ruht die Zeit zwischen diesen alten Planken.

Alte Schiffsplanken zwischen Staub und Zerfall

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Ein Atemzug Frieden…



Ganz still lag der kleine Kater da. Die Augen geschlossen, den Kopf weich auf ein weiches Sofa gebettet. Nur ihre Nase bewegte sich ganz leicht bei jedem Atemzug.

Vielleicht träumte er.

Für einen kurzen Moment schien die Zeit stillzustehen.

Nur ein leiser Atemzug, ein sanftes Zucken mit den Schnurrhaaren und eine kleine Nase, die mitten im Bild zeigte, wie friedlich Schlaf und Ruhe bedeuten kann.

Manchmal braucht es nicht mehr als einen ruhigen Moment, um die Gedanken zu sortieren, klar zu sehen, zu fühlen, zu vergessen, was niemals Bestand hatte, von Anfang an zum Scheitern verurteilt wurde und auf eine Trennung hinaus laufen sollte.

Alles, was tief ist, liebt die Maske.

Eine Katze beim Schlafen fotografiert

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Dynamische Rivalen

Streit am Meer

Am frühen Morgen rauschten die Wellen über den Strand. Im Sand zwischen Algen entdeckte eine Möwe ein Stück Futter und flog sofort darauf zu.

Doch gerade als sie danach schnappen wollte, kam ein Austernfischer herbeigelaufen. Mit seinem langen, roten Schnabel stellte er sich vor die Möwe.

„Das gehört mir!“, schien er zu rufen.

Die Möwe kreischte laut und breitete drohend ihre Flügel aus. Der Austernfischer wich keinen Schritt zurück. Plötzlich stürzte die Möwe nach vorne, und der Austernfischer hackte mit seinem Schnabel nach ihr.

Keiner wollte aufgeben.


Meine Nordsee, wild und weit,
du trägst den Wind durch Raum und Zeit.
Die Wellen rauschen, Möwen ziehn,
am Horizont die Wolken fliehn,
mein Herz bleibt bei dir – immer hier.



Ein Gemälde zum Aufwachen: Die Weser erleben

Sehr schön – und irgendwie still.

Morgens aufzuwachen, die Vorhänge zu öffnen und direkt auf die Weser zu schauen, hat etwas Besonderes: das ruhige Wasser, vielleicht leichter Nebel über dem Fluss, das erste warme Licht und Boote, die langsam vorbeiziehen. Man muss eigentlich gar nichts tun – nur kurz dastehen und schauen.

Es ist diese Art von Luxus, die weniger mit Geld zu tun hat als mit einem schönen Blick und dem Gefühl, angekommen zu sein.

Und an einem sonnigen Morgen kann der Blick auf die Weser wirklich so wirken, als hätte man ein Gemälde direkt vor dem Bett.


Die laute Welt bleibt fern, vergangen,
kein Lärm bricht dieses tiefe Glück,
ein feines, raumloses Verlangen
bringt mich zu mir selbst zurück.



Hand in Hand

Das Symbol oder die Redewendung „Hand in Hand“ steht im Kern für enge Verbundenheit, tiefe Kooperation und gegenseitiges Vertrauen.

In der Partnerschaft und Beziehung.

Liebe und Nähe: Das physische Halten der Hände zeigt Zuneigung, Vertrautheit und Schutz im öffentlichen Raum.

Gemeinsamer Lebensweg: Es symbolisiert das Versprechen, Herausforderungen des Lebens gemeinsam zu meistern („Wir gehen Hand in Hand durchs Leben“).

Wenn zwei Hände sich finden und ineinandergreifen, entsteht ein ganz eigener, geschützter Raum. Es ist eine stumme Sprache, die keine großen Worte braucht, um zu sagen: „Ich bin hier. Du bist sicher. Wir schaffen das gemeinsam.“

Das physische Halten der Hände schenkt uns Halt im Trubel des Alltags. Es ist das Versprechen, sich nicht loszulassen, wenn der Weg einmal holprig wird. Hand in Hand zu gehen bedeutet, die Schritte aneinander anzupassen, gemeinsam nach vorne zu blicken und zu wissen, dass man jede Herausforderung des Lebens zu zweit meistert.

Liebe ist kein Ziel, sondern der Weg, den man Seite an Seite geht – getragen von tiefem Vertrauen und purer Nähe.


  1. Avatar von mwieser71
  2. Avatar von Sandra von Siebenthal
  3. Avatar von mwieser71

    Uh oh, das ist sicherlich nicht leicht zu beantworten, da ich in der Fotografie eigentlich überhaupt nicht gerne kritisiere. Aber,…

  4. Avatar von coffeenewstom

    Ich habe neulich in Schliersee einen Fotografen mit Studio und Galerie gesehen, dessen im Schaufenster ausgestellten Bilder zeigen, dass er…

  5. Avatar von mwieser71

    Uff :-) es ist einfach ein inneres Gefühl, keine Mathematik oder Physik, einfach ein Gefühl genau das zu sehen und…