Warum ich meine Streetfotografie liebe.
Frank.
Manche Menschen tragen ihre Geschichten nicht nur in sich.
Sie tragen sie sichtbar nach außen.
Linien, Farben und Zeichen bedecken dieses Gesicht
und doch ist es der Blick, der bleibt.
Ein kurzer Moment auf der Straße.
Ein direkter Blick.
Ein Mensch, der nichts erklären muss.
Vielleicht erzählt die Haut eine Geschichte.
Vielleicht erzählt sie auch nur einen Teil davon.
Den Rest lässt dieser Blick offen.
Das ist es, was ich an meiner Streetfotografie so liebe.
Ich begegne Menschen mit ganz unterschiedlichen Charakteren, Lebenswegen und Geschichten.
Manchmal sind es nur wenige Minuten, manchmal entsteht daraus ein längeres Gespräch.
Sie erzählen mir ein Stück aus ihrem Leben, von Erfahrungen, Begegnungen, von schönen Momenten und manchmal auch von schwierigen Zeiten.
Und während ich ihnen zuhöre, merke ich immer wieder, dass hinter jedem Gesicht eine eigene Geschichte steckt.
Oft bleibt von dieser Begegnung nicht mehr als eine Erinnerung.
Und manchmal bleibt auch ein Foto.
Dann wird dieses Foto für mich zu etwas Besonderem.
Nicht nur zu einem Bild eines Menschen, sondern zu einer Erinnerung an eine Begegnung, an ein Gespräch und an den kurzen Moment, in dem sich zwei Lebenswege gekreuzt haben.

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