Die Biene fragt die Blume nicht, ob sie die schönste im Garten sei. Und die Blume fragt die Biene nicht, ob sie genug geleistet habe. Beide folgen ihrer Natur – und gerade darin liegt ihr Glück.
Vielleicht ist das eine stille Weisheit des Lebens: Glück entsteht nicht dadurch, dass wir mehr sind als andere, sondern dadurch, dass wir ganz das sind, was wir sein können.
Die Blume blüht, der Schwan gleitet, die Biene sammelt. Keines davon vergleicht sich. Alles erfüllt auf seine eigene Weise seinen Platz im großen Ganzen.
Vielleicht bedeutet Bienenglück deshalb, den eigenen Nektar des Lebens zu finden, ohne neidisch auf die Blüten der anderen zu schauen.
Denn die Natur kennt keinen Wettbewerb um Schönheit. Sie kennt Vielfalt. Und vielleicht beginnt Weisheit dort, wo wir das wieder verstehen.
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